Unterdessen bleibt der Ukraine-Krieg vor allem für die Produkte ein bullisher Faktor, da die erfolgreichen ukrainischen Drohnenangriffe auf Russlands Ölraffinerien das Angebot haben schrumpfen lassen. Dagegen wirkt der Ausfall der Verarbeitungskapazitäten an den russischen Raffinerien auf die Rohölkontrakte eher bearish. Heute Morgen testeten die Ölfutures an ICE und NYMEX zunächst ihr Aufwärtspotenzial, scheiterten dann jedoch an den ersten Widerständen. Der Rücksetzer, der sich zuletzt bei Brent und WTI ergeben hat, ist allerdings weniger fundamentalen, sondern vielmehr technischen Faktoren geschuldet und wird von Gasoil noch nicht wirklich nachvollzogen. Daher zeichnet sich bei den Inlandspreisen aktuell rein rechnerisch im Vergleich zu gestern immer noch Potenzial für nennenswerte Aufschläge ab.