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Ölpreise gefallen

Heizöl - Meldungen

Saudi-Arabien hat seine Rohöl-Verkaufspreise gesenkt. Der staatliche Rohölkonzern Saudi Aramco reduzierte seine offiziellen Preise für Leichtöl der Sorte Arab Light für den asiatischen Raum um 25 Cent je Barrel. Für die USA wurden die Preise um 10 Cent je Barrel reduziert. US-Präsident Donald Trump hatte immer wieder Preissenkungen von Saudi-Arabien verlangt. Am Vortag waren die Rohöllagerbestände in den USA weniger gesunken als erwartet. Dies hatte die Ölpreise aber nur kurz belastet. Zudem nehmen Ängste vor einer geringeren Nachfrage zu, nachdem zuletzt einige Konjunkturdaten in den USA, China und Europa schwächer als erhofft ausgefallen waren. Der Handel findet in einem ruhigen Umfeld statt. Schließlich kommen aus den USA wegen eines Feiertages keine Impulse./jsl/he

Ölpreise gefallen - Saudi-Arabien senkt Preise | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
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Hauptgründe für den schwankenden Ölpreis sind vor allem die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten wie der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China. Hinzu kommt die wachsende Konkurrenz durch die Förderung von Schieferöl in den USA. Experten schätzen, dass das Angebot an Rohöl ohne eine Verlängerung der Förderbremse bereits im kommenden Jahr die Nachfrage überstiegen hätte.

Sowohl die OPEC als auch die Internationale Energieagentur (IEA) gehen von einer spürbaren Belebung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr aus. Damit würde die Ölnachfrage steigen und das künstlich verknappte Angebot übertreffen. Spitzt sich der Konflikt mit dem Iran zu, könnte dies dem Ölpreis weiteren Auftrieb verleihen. Commerzbank-­Experte Carsten Fritsch rechnet deshalb mit einem moderaten Preisanstieg in Richtung 70 Dollar pro Barrel bis zum Jahresende. Größere Preissprünge nach oben seien aber nicht zu erwarten.